Mr. Hayabusa

Elmar Geulen

Die Karriere des Elmar Geulen – Jahrgang '57, Kaufmann und Journalist – begann 1976 im Motocross. Bis 1982 holte er sich vier mal den Titel des Deutschen Meisters.

In der fulminanten Attacke realisiert er 1983 den Wechsel zum Straßenrennen – er schafft innerhalb nur eines Jahres den Sprung vom B-Lizenz-Fahrer zur internationalen A/I-Lizenz. Von da an ist sein Name in der internationalen Straßenrennszene über Jahre hinweg fester Bestandteil einer imponierenden Erfolgsliste:

Superbike-DM, 500er-Grand Prix, Langstrecken-WM. Geulen versetzt immer wieder Fachwelt und Presse in Erstaunen. Zwölf mal startet er auf der legendären "Isle of Man", der gefährlichsten Rennstrecke der Welt, die nur die härtesten Rennfahrer auf ihrem Asphalt duldet.

1993 will er endlich etwas "ruhiger" werden und wechselt in die damals neu erschaffene Klasse SUPERMOTO – eine rasante Mischung aus Straßen- und Offroadrennen. Für das reine Straßenrennen sind die mittlerweile 95 kg Muskelmasse des ambitionierten Allroundsportlers störend – das Verhältnis von Körpergewicht und Motorleistung wirkt sich unter den gängigen Rennreglements ungünstig aus.

Als 1999 die neue Powerbike-Klasse ins Leben gerufen wird, überhört Elmar Geulen das Signal nicht: Motorräder bis 1300 ccm dürfen starten – auf dieser Basis sind unglaubliche Motorleistungen realisierbar.

Mit der Markteinführung der Suzuki HAYABUSA (schnellstes Serienmotorrad der Welt) findet sich für den "alten Haudegen des Straßenrennens" auch gleich die passende Maschine für das Powerbiker-Racing. Ohne zu zögern schafft er sich dieses sensationelle Kraftpaket an, lässt per Tuning die Leistung auf über 210 PS anheben und verfügt damit über die ideale Rennmaschine.

Er will es noch einmal wissen. Und das Verhältnis Körpergewicht/Leistung ist dabei plötzlich überhaupt nicht mehr ungünstig. Immerhin gehört Elmar Geulen zu den wenigen Fahrern, die in der Lage sind, extrem hohe Motorleistung mit dem dafür nötigen Mut und Können effektiv zu beherrschen.

 

   

 

Die Erfolge

2000 Deutsche Meisterschaft Pro Superbike – 14. Platz unter 42 Startern aus 12 Nationen
2001 Deutsche Meisterschaft Pro Superbike – 7. Platz unter 72 Startern aus 12 Nationen und Deutscher Meister - Powerbike
2002 World Champion mit LKM Suzuki Hayabusa mit 281,2 km/h - Flugplatz Groß Dölln
2003 World Champion mit LKM Suzuki Hayabusa
2004 World Champion mit LKM Suzuki Hayabusa mit 281,25 km/h - Lausitzring-Oval
Motorcyle Exhibition in Chonqing (China) 05.-15.04.2004
Auf Einladung des Veranstalters im Reich der Mitte Demonstrationsfahrten:
mit Motorrad & Inliner durch Chonqing/China - der Welt größte Stadt
2005 World Champion mit LKM Suzuki Hayabusa
2006 World Champion mit LKM Suzuki Hayabusa
2007 World Champion mit LKM Suzuki Hayabusa
2008
 
World Champion mit LKM Suzuki Hayabusa
Mit der LKM Hayabusa 2008 auf fast allen Titelseiten
2009 World Champion mit LKM Suzuki Hayabusa
2010 World Champion mit LKM Suzuki Hayabusa
04.12.2010 – Außenwette ZDF-Wetten, dass…?
(Sendung wurde wegen eines schweren Unfalls von Samuel Koch abgebrochen
2011 World Champion mit LKM Suzuki Hayabusa
26.04.2011: TV SPORT 1 - neuer Weltrekord - Hayabusa / Jürgen Köhler auf Eisblöcken gezogen - Speed 209,16 km-h - Flugplatz Meinertzhagen
05./06.09.2011: TV MDR - neuer Speedweltrekord für unverkleidete Motorräder (naked bike) mit LKM Suzuki B-King - 283,4 km/h
2012 neuer Speedweltrekord für straßenzugelassene Motorräder mit Verkleidung über 330,43 km/h in Pferdsfeld/D
2013 20.05.2013 erfolgreich überlebt: dreifacher Genickbruch / OP mit Fixierung des Kopfes mittels Metallplatte & 9 Schrauben
17.12.2013 erfolgreiche Entfernung der 9 Schrauben & Metallplatte – jetzt kann wieder angegast werden…
2014 ZIELE:
neuer Speedweltrekord für straßenzugelassene Motorräder mit Verkleidung über 350 km/h
neuer Speedweltrekord für straßenzugelassene Motorräder ohne Verkleidung (naked bike)
über 300 km/h



Der Künstler und sein Werk

Der Künstler und sein Werk

Mit seiner 400 PS-starken MAB-Turbo-Hayabusa war Elmar Geulen 2013 wieder in aller Munde und auf zahlreichen Messen und Ausstellungen vertreten.

Weil Elmar Geulen wirklich schmerzfrei ist, ist er der einzige Rennfahrer in Europa, der erfolgreich mit einer getunten Suzuki Hayabusa Motorradrennsport und mehr betreibt. Deshalb haben ihn die Medien auf den Namen Mr.Hayabusa getauft.



 

Ohne Mechaniker ist der Rennfahrer ein Nichts



Daniel Lauenstein & Lars Römer
zwei wahre Freunde & Zweiradmechaniker mit Leib und Seele.
Seit 2009 betreuen Daniel Lauenstein und sein Kumpel Lars Römer (Zweiradmechanikermeister!) die Mechanik der Mr. Hayabusa-Exponate…

Daniel Lauenstein

 

Mr. Hayabusa-Teamerweiterung
durch Spezialistinnen von PENTHOUSE:

 
 

 

März 2011

"Mr. Hayabusa goes e-motion"

Team Mr. Hayabusa setzt auf Electroscooter

Geschwindigkeits-Fanatiker, Speedjunkie, PS-Dompteur - mit diesen Attributen bringen Journalisten und Motorradsportler den Profirennfahrer Elmar Geulen fast täglich in Zusammenhang. Dass der auch anders ticken kann zeigte sich im Rahmen der letzten INTERMOT (2010): Elmar hatte sich dort unter anderem nach einem neuen Partner in Sachen Fahrerlager-Bikes umgesehen. Das "Mr. Hayabusa"-Team ist ja dafür bekannt, seinen Teammitgliedern sowie auch den Journalisten und VIP-Teamgästen kleine Bikes zur Verfügung zu stellen, damit die Wege innerhalb des Rennstreckengeländes nicht zu lang werden. Besonders die Presseleute wissen diesen Service zu schätzen, denn sie müssen ihre schwere Ausrüstung nicht selten einige Kilometer weit "buckeln".

Dass die INTERMOT 2010 u.a. das Motto "e-motion" führte interessierte Elmar zugegebenermaßen zunächst nur am Rande. Dennoch - auch und gerade Rennfahrer erkennen die Zeichen der Zeit und befassen sich mit dem Thema Umwelt.
Schade nur, dass Umweltbewusstsein und trendy Design oft zwei völlig verschiedene Paar Schuhe sind.
Dieses Klischee erfuhr für "Mr. Hayabusa" spätestens am Stand von "Tante Paula" eine gründliche Revision. Was vom Namen her zunächst vielleicht ungewohnt konservativ daherkommt, steht für pfiffig gestylte Electroscooter mit hohem Spaßfaktor.

Kein Wunder also, dass der 400-Pferde-Bändiger Elmar in nullkommanix mit einem Tante-Paula-Roller durch die Messehalle fegte. Dass er Spaß dabei hatte bemerkte schnell auch ein RTL-Team - Elmars Elektroritt kam am selben Tag schon in den Abendnachrichten.

Das glückliche Finale der Story ist eine Liason von "Mr. Hayabusa" und der Firma Helmut Niemeyer GmbH (HENI) aus Remscheid. HENI ist das Saleshouse für Tante Paula-Roller, und es zeigte sich schnell, dass beide Parteien auf einer Wellenlänge liegen.
Nach kurzen Verhandlungen war klar: Man geht gemeinsam in die Rennsaison 2011.

Am 03.03.2011 erschien "Mr. Hayabusa" in der Firmenzentrale zum Vertragsabschluss - und noch viel wichtiger:
Zur Übergabe von drei funkelnagelneuen Electroscootern des Typs "Maximilian II."
Der Termin zum offiziellen Fotoshooting mit Inhaber Dirk Niemeyer verschob sich allerdings zunächst, denn Elmar verschwand mit einem der Roller erstmal flott irgendwo im Remscheider Industriegebiet. Um mit breitem Grinsen zurückzukehren:
"Ich habe selten soviel Spaß auf zwei Rädern gehabt. Klar - ich agiere normalerweise mit ganz anderen Fahrleistungen. Aber meine Renn-Hayabusas kann ich nicht mal eben zusammenklappen und in den Kofferraum packen. Außerdem tut sich bei dem kleinen Flitzer ganz schön was, wenn ich am Griff drehe. Und ein Hingucker ist der Maximilian in seinem coolen Design sowieso.
Umweltbewusst, kompakt und frech - das gefällt mir."

Der Slogan des Herstellers bringt es auf den Punkt: "Tante Paula. Säuft nicht. Qualmt nicht." Ansonsten ist Tanta Paula aber alles andere als prüde; bringt eine Geschwindigkeit von 32 km/h zustande, hat eine Reichweite von bis 30 km und bewältigt auch schon mal Steigungen bis zu 12%. Im sexy Outfit, lautlos, umweltfreundlich und mit billigem Strom aus der Steckdose.

Nochmal Original-Ton Elmar:
"In meiner Karriere als Rennfahrer bin ich ja auch privat oft mit exotischen Zweirädern unterwegs gewesen. Dabei hatte ich nicht selten intensiven Kontakt mit den Ordnungshütern - die Frage der Zulassung und Betriebserlaubnis spielte dabei meist eine zentrale Rolle. Der Maximilian II. von Tante Paula hat eine EU-Straßenzulassung und ist TÜV-geprüft. Ein gutes Gefühl!"

Die coolen Electroflitzer können übrigens ab sofort auch direkt bei "Mr. Hayabusa" käuflich erworben werden. Original-Autogramm und persönliche Einweisung von Elmar garantiert!

Alternativ vermittle ich gerne einem Händlerinteressenten die Kontaktdaten von Herrn Dirk Niemeyer.

Viel Spaß und einen guten Start in Zweirad-Saison 2011 wünscht
Elmar Geulen / Mr. Hayabusa

P.S.:
Unter Strom
Ein neuer Roller entwickelt sich zum Kult – und ärgert Tankwarte.
Es gibt Dinge, die liebt man auf den ersten Blick. Unwillkürlich stellt sich das „must have“-Gefühl ein. Meist sind diese Dinge schön, aber nicht immer sinnvoll. Ganz anders ist es bei den kultigen Elektrorollern von Tante Paula des Remscheider Exklusiv-Vertriebspartners HENI.

Für jeden Geschmack das passende Modell:
Zum einen gibt es den soliden Ferdinand II, der in einem gediegenen Silber daherkommt und praktische Extras wie einen kleinen Gepäckkorb gleich mitbringt. Zum anderen steht mit dem coolen Maximilian II eine sportliche Variante mit geländegängigen Motorradreifen bereit. Die Vorteile der beiden Modelle von Tante Paula liegen auf der Hand: Schnell, leise, einfach, sauber. Man schont die Umwelt und den Geldbeutel, kommt schnell von A nach B und hat mit der Parkplatzsuche nichts am Hut. Auf Tankstellen ist man auch nicht angewiesen, denn Tante Paulas Zapfsäule ist eine handelsübliche Steckdose.
Platzsparend und umweltschonend!

Tante Paula ist zunächst ein handliches Bündel, das sich mit zwei einfachen Handgriffen zum Roller auseinander klappen lässt. Maximillian II überzeugt in einem frechem schwarzmatt, mit geländegängigen Motorradreifen und einem modernen Design, das so recht gar nicht zum altbackenen Namen passen will. Das Einstiegsmodell Ferdinand II kommt serienmäßig in Silber daher, rollt auf Allwetterreifen und sorgt nach Einbruch der Dunkelheit mit seinem großen Scheinwerfer für gute Sicht. Ist der Akku voll, reicht die Ladung für rund dreißig Kilometer geräuscharmen und umweltschonenden Fahrspaß. Für knapp fünfzig Cent/100 Kilometer rollt man leise an jeder Tankstelle vorbei und hat für die Spritpreise nur ein müdes Lächeln übrig.


April 2010

Profirennfahrer Elmar Geulen (Mr. Hayabusa) engagiert sich in Promi-Kampagne für den beruflichen und akademischen Nachwuchs in NRW

Im Rahmen der Kampagne "Prominente zum Thema Leistung und Erfolg" des Berufsinformations-Magazins
"Startblock" gab Elmar Geulen (Mr. Hayabusa) ein persönliches Statement ab.
Dabei ist der Profirennfahrer in guter Gesellschaft: Die Prominenten-Aktion wird offiziell unterstützt von Prof. Dr. Andreas Pinkwart (Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung u. Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen) und soll über Möglichkeiten zu Ausbildung und Studium informieren.
Neben Elmar Geulen nahmen auch Prominente wie Yvonne Catterfeld, Bully Herbig, Mario Barth, Tim Mälzer, Dieter Nuhr, Tom Gerhardt, Sven Ottke, Regina Halmich, Arne Friedrich, Christian Ziege u.a. teil. Für die aktuelle Ausgabe des Magazins "Startblock" ist Mr. Hayabusa Coverstory und löst damit Timo Glock ab, der in der vorherigen Ausgabe auf der Titelseite war.
   

September 2009

7-facher Weltmeister "Mr. Hayabusa" Elmar Geulen
engagiert sich für schwerstkranke Kinder

Die Initiative "Heizen mit Herz" will handeln statt reden

von Michael Busch, Journalist im Deutschen Journalisten Verband

Der deutschen Motorradbranche geht es nicht gut. Das hängt nicht zuletzt mit dem schlechten Image zusammen, dass Motorradfahrer in den deutschen Medien haben. Zu Unrecht, wie Heidi Dannhoff (Dannhoff Motorsport) meint.
Während etwa in Frankreich, Italien oder den Niederlanden - und in den USA sowieso - Motorradfahrer in der öffentlichen Darstellung eher mit positiven Begriffen wie Abenteuer und Freiheit verbunden werden, ist in der deutschen Presse oft von "rücksichtslosen Rasern" die Rede.
Heidi Dannhoff hat sich vorgenommen, mit solchen Vorurteilen aufzuräumen und Zweiradfreunde so zu zeigen, wie sie ihrer Ansicht nach - abgesehen von einigen "Schwarzen Schafen" - wirklich sind: verantwortungsbewusst und hilfsbereit. Tatkräftige Unterstützung erhält sie dabei von Profi-Rennfahrer Elmar Geulen, den Rennsportfans wohl besser unter dem Nickname "Mr. Hayabusa" kennen.

Doch der Reihe nach:
Die Firma Dannhoff Motorsport holt Motorradfahrer, die das Potenzial ihrer starken Maschinen einmal ordentlich ausloten möchten, dorthin wo "gerast" werden darf, ohne sich und andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden. Auf die Rennstrecke nämlich, wo es keinen Gegenverkehr gibt.
Unter Anleitung kompetenter Instrukteure können die Grenzbereiche des Motorrades ausgelotet werden - eine unabdingbare Voraussetzung, um das richtige Schnellfahren zu trainieren. Wer sich so an die im Motorsport üblichen Geschwindigkeiten langsam herantastet, kann dann im Verlauf einer Trainingsveranstaltung von Dannhoff Motorsport mit gutem Gewissen und einem sicheren Gefühl "im Bauch" auch kräftig am
Gasgriff drehen. 

Doch das ist Heidi Dannhoff nicht genug. "Ich will dort helfen, wo aktive Hilfe dringend nötig ist" erklärt sie mir und erzählt von ihrer Aktion "Heizen mit Herz". Mit dem Titel dieses Programms greift sie dabei ganz bewusst den Begriff "heizen" als Synonym für jene rücksichtslose Raserei auf, derer Motorradfahrer in der Öffentlichkeit oft bezichtigt werden.
"Gegen den schlechten Ruf kann man am ehesten etwas mit Taten erreichen - Worte taugen da nicht viel" sagt Heidi Dannhoff. Vielleicht doch, denke ich mir. Wenn etwa die Kollegen der schreibenden Zunft eifrig über solche Aktionen berichten.

"Heizen mit Herz" funktioniert einfach, unbürokratisch und effektiv: Fünf Prozent der Einnahmen aus Dannhoffs Rennstrecken-Events fließen direkt und ohne Abstriche auf ein eigens dafür eingerichtetes Spendenkonto. Jedes Jahr wird per Losverfahren eine Institution ausgewählt, der die komplette Spendensumme zur Verfügung gestellt wird. 2009 ist dies die "Luca Dethlefsen Hilfe" in Bielefeld.
Der gemeinnützige Verein leistet schwerstkranken (meist an Krebs erkrankten) Kindern und deren Familien psychosoziale Hilfe. In der Praxis liegen diese Hilfeleistungen in den Händen von Diplom-Psychologen und Diplom-Sozialarbeitern, die im Evangelischen Krankenhaus Bielefeld dort wirken, wo die Arbeit des eigentlichen Krankenhauspersonals nicht hinreicht. Beratung und Begleitung der Familen von krebskranken Kindern, direkte Unterstützung in akuten Belastungssituationen - aber auch Trauerbegleitung, wenn ein Kind stirbt.

Der deutsche Motorrad-Rennfahrer "Mr. Hayabusa", Elmar Geulen (7-facher Weltmeister und Kultfigur der deutschen Motorradszene), ist Botschafter der Aktion "Heizen mit Herz" und gibt mir seine ganz eigene Begründung für sein Engagement:
"In all den Jahren als professioneller Rennfahrer auf zwei Rädern bin ich persönlich und hautnah praktisch ständig mit dem Thema Verletzung und Tod konfrontiert. Ich habe erlebt, wie viele Freunde und Rennfahrer-Kollegen urplötzlich aus dem aktiven Leben gerissen wurden; im Rollstuhl saßen oder starben.
Dabei beherrschten mich immer im wesentlichen zwei Gefühle: Das Bewußtsein, den Betroffenen und ihren Angehörigen nicht oder nur wenig helfen zu können - und die tiefe Dankbarkeit, selbst von einem solchen Schicksal verschont geblieben zu sein.
Als Heidi Dannhoff an mich herantrat und mich um Mithilfe bei ihrer Aktion bat, habe ich nicht gezögert. Als einzelner Mensch kann man wenig tun, um  das schwere Schicksal anderer zu erleichtern. Bei "Heizen mit Herz" bin ich ein Teil eines funktionierenden Hilfesystems; mein relativ kleiner persönlicher Beitrag addiert sich mit dem Einsatz aller anderen Beteiligten. So können wir etwas bewegen!
Eines gibt mir schon lange zu denken: Als Rennfahrer habe ich eine nicht zu unterschätzende Vorbildwirkung auf meine Fans, die naturgemäß zum großen Teil Motorradfahrer sind. Mir ist klar, daß eine solche Vorbildwirkung  auch negativ sein kann und manchen vielleicht verleitet, im Straßenverkehr das zu probieren, was ich auf der Rennstrecke performe.
Meine Botschaft ist ganz klar: Raserei hat auf öffentlichen Straßen keinerlei Existenzberechtigung; ist unverantwortlich und gefährlich. Wer mir nacheifern will kann das auf der Rennstrecke oder mit einer Spende an "Heizen mit Herz" tun (und wenn sie noch so klein ist). Damit erwirbt er garantiert meine Achtung.
Und noch etwas, an die Adresse der besonders geschwindigkeitsgierigen Motorradfahrer gerichtet: Ich habe ein riesiges Zimmer voll Pokale - aber nicht einen
einzigen Punkt in Flensburg. Das könnt ihr nachprüfen!"

Heidi Dannhoff ergänzt: "Ich bin sehr froh darüber, mit Mr. Hayabusa einen Rennfahrer für "Heizen mit Herz" gewonnen zu haben, dessen öffentliches Image als  Draufgänger und Geschwindigkeitsjunkie in so deutlichem Kontrast zu seiner Einstellung hinsichtlich verantwortungsvollen Verhaltens im Straßenverkehr steht.
Elmars Botschaft unterstreicht präzise das Anliegen von "Heizen mit Herz": Wir können - ja wir  dürfen auf zwei Rädern all das tun, was uns so großen Spaß macht.
Dazu gehört eben auch, dass wir mal richtig am Gashahn drehen. Aber bitte nur dort, wo es für niemanden gefährlich ist. Und das ist ganz sicher nicht auf öffentlichen Straßen. Wenn wir uns an diese simple Message halten - dann klappt's auch wieder mit dem Image!"

Und ich als Autor dieser Zeilen darf am Ende noch einmal hinzufügen, was Heidi Dannhoff in ihrer bescheidenen Art meiner Ansicht nach viel zu wenig betont:
Die Aktion "Heizen mit Herz" hilft effektiv, unbürokratisch und ehrlich - und setzt dabei dort an, wo die Kraft von uns Erwachsenen am allermeisten gebraucht wird.
Bei den kleinsten und wehrlosesten Wesen auf unserer Welt.
Und wer nichts anderes zu denken vermag als "Wer weiß schon, wofür dieses Geld in Wirklichkeit ausgegeben wird? Es gibt so viele Betrüger auf der Welt" - dem gebe ich einen Rat:
Geh' hin ins Zentrum für Frauen und Kinder im Evangelischen Krankenhaus Bielefeld und unterhalte dich mit den Helfern. Dort triffst du vielleicht auch die Eltern eines kleinen Jungen, der uns leider nicht mehr selbst erzählen kann, wie es zur Namensgebung für den Hilfsverein kam. Luca Dethlefsen ist im Februar 2000 an Leukämie gestorben.
Er war 2 1/2 Jahre alt.




24. April 2008

Bericht über Mr. Hayabusa und sein Sagway
in der Kölnischen Rundschau










hard- & softwareloesungen


offizieller Akrapovic-Importeur
für Deutschland

Tolkemit 53909 Zülpich

 


http://www.mr-hayabusa.de - aktualisiert am: 19. August 2014 - IMPRESSUM - KONTAKT - SITEMAP